Wünschenswert für 2012
Und da ich langsam aber sicher wieder aus meinem Silvester-Koma aufmache und ins Ferien-Koma verfalle, nutze ich die paar klaren Momente für meine Wunschliste fürs neue Jahr.
Für 2012 wünsch ich mir ganz fest...
[ ] ...dass meine Nichte oder mein Neffe gesund den Weg auf diese Welt findet!
[ ] ...dass meine Eltern das schaffen, was sie wollen.
[ ] ...dass ich im Master-Studium weiter durchhalte und gut weiter komme.
[ ] ...dass ich lerne, mich ein wenig mehr abzugrenzen und mich nicht vom Studium weiter kaputt machen lasse.
[ ] ...dass ich wieder lerne, mich zu öffnen.
[ ] ...dass ich meinen Zukunftsplan konkretisieren kann.
[ ] ... Urlaub!
Für 2012 wünsch ich mir ganz fest...
[ ] ...dass meine Nichte oder mein Neffe gesund den Weg auf diese Welt findet!
[ ] ...dass meine Eltern das schaffen, was sie wollen.
[ ] ...dass ich im Master-Studium weiter durchhalte und gut weiter komme.
[ ] ...dass ich lerne, mich ein wenig mehr abzugrenzen und mich nicht vom Studium weiter kaputt machen lasse.
[ ] ...dass ich wieder lerne, mich zu öffnen.
[ ] ...dass ich meinen Zukunftsplan konkretisieren kann.
[ ] ... Urlaub!
Beitrag | comment (bisher 10 Kommentare)
um 15:36h | 2. Jänner 2012
Rückblick 2011
Weil es fast schon eine Tradition ist. Anfang 2011 hab ich mir gewünscht...
[ ] ...abzunehmen, aber wirklich.
Not. Ich hatte gute Ansätze, aber dann kam eine schlechte Nachricht dazwischen und ich hab wieder alles über den Haufen geworfen. Der Plan existiert jedoch immer noch. Vielleicht im neuen Jahr?
[~] ...mein Leben etwas mehr zu organisieren.
Was den Uni-Teil meines Lebens betrifft, hab ich das dieses mal wirklich viel besser hinbekommen (bis jetzt). Auch privat lief es viel besser. Dennoch hab ich immer noch das Gefühl, dass es noch nicht ganz so ist, wie ich es gerne hätte. Ich kann allerdings auch nicht genau festmachen, was noch fehlt.
[~] ...mehr Zeit, um Freundschaften zu pflegen.
Grundsätzlich hatte ich dieses Jahr einfach generell weniger Zeit für Privates. Dennoch hab ich erkannt, dass ich einfach nicht der Typ bin, der jedes Wochenende bis spät bzw. früh morgens ausgehen muss. Ich hab das weitgehend abgestellt und höre wirklich auf mich, ob ich nun Lust dazu hab oder eben mal nicht. Das führt allerdings auch dazu, dass ich meine "Kern"-Freunde weniger sehe. Wobei ich mitbekomme, dass ich dennoch nicht sehr viel verpasse. Ich hab dafür versucht, die Zeit mit Unternehmungen aufzuholen, die ich wirklich machen will. Mal Essen gehen, mal einen Kaffee trinken. Mräkte besuchen oder Ausstellungen. Vor allem mit einer Freundin bin ich da sehr zusammengewachsen dieses Jahr. Trotzdem war 2011 das Jahr, in dem unser Freundeskreis, der seit der Schule relativ fix war, langsam aufbricht und sich wandelt. Da zieht mal einer weg, dort geht mal einer nicht mehr so gern fort, dann trennt sich ein Pärchen - oder eigentlich mehrere. Teilweise macht es mich traurig, anderer Seits haben wir wirklich viele Jahre so verbracht und Veränderung bringt ja auch sein Gutes mit sich.
[~] ...nicht mehr an ihn denken zu müssen.
Verrückt, dass er immer noch so in meinen Gedanken ist. Ja, ich denke an ihn, und das oft. Aber ich hab auch gelernt, dass ich nicht mehr unbedingt ihn als Person vermisse sondern das Gefühl, dass da jemand ist. Und das verbinde ich einfach nach wie vor mit ihm. Ich konnte mich auch 2011 nicht wirklich öffnen für etwas anderes festeres. Die Möglichkeit hätte wahrscheinlich ein paar mal bestanden. Ich bin mir nicht sicher. Ich verschließe mich einfach weiter und obwohl ich mir dessen bewusst bin, kann ich es irgendwie nicht ändern.
[x] ...meinen Bachelor endlich zu machen.
Mit einem Semester Überzug, aber dennoch eigentlich ganz schnell. Der Bachelor ist mein und damit ein Abschitt des Studiums erledigt. Erleichterung und Antriebslosigkeit war die Folge.
[x] ...mit dem Master zu beginnen.
Ich hab den Master begonnen, weil ich nunmal schon so weit bin im Studium. Es freut mich aber nicht mehr wirklich. Ich werds durchziehen, es ist mehr als hart, vor allem dieses und das nächste Semester. Neue Freunde gewonnen. Alte Freunde wieder getroffen. Viel gelernt. Viel geflucht. Verzweiflung und Tränen. Das Studium macht mich fertig bzw. eigentlich die Uni an sich, nicht der Inhalt des Stiums. Ich will dort weg und kann das Ende des Masters kaum erwarten.
[ ] ...Urlaub im Ausland.
Leider nein. Das Geld hat gefehlt. Ein geplanter Kroatienurlaub ist ins Wasser gefallen. Der soll aber 2012 nachgeholt werden. Dann schon mit Nichte oder Neffe :)
[~] ...einen Städteurlaub zu machen.
Ich durfte ein paar Tage Urlaub im Nationalpark Hohe Tauern verbringen. War kein Städteurlaub an sich, aber eine Stadt haben wir auch besichtigt. Es war wunderschön, anstrengend und entspannend. Und lustig. Und ich bin Mitte September doch noch ein bisschen braun geworden.
[ ] ...das Meer wieder zu sehen.
Auch nicht, siehe oben :)
[~] ...mich glücklicher zu fühlen!
Im Nachhinein muss ich sagen, 2011 war kein schlechtes Jahr. Auch kein brilliantes, aber immerhin ganz okay. Es gab viele schöne Momente, es gab viele Momente der Verzweiflung. Vor allem was mein Studium betrifft. Wenigstens bin ich privat mittlerweile ein bisschen ausgeglichener. Ja, ich fühl mich manchmal allein. Aber wer tut das nicht? Selbst in einer Partnerschaft ist es manchmal so.
2012 wird ein tolles Jahr. Ich werde Tante und darauf freu ich mich wahnsinnig. Die Schwangerschaft meiner Schwägerin mitzubekommen ist für mich total spannend, auch wenn das viele nicht verstehen können. Für meine Eltern wird sich im neuen Jahr auch einiges auflösen, wenns klappt. Für meinen Bruder hoffe ich, dass er mehr für sich tut. Wenns meiner Familie gut geht, gehts mir auch gut.
Was ich mir für mich selbst wünsche wird bestimmt wieder in einer Wunschliste formuliert, allerdings nicht mehr heute.
Heute feier ich mit Freunden und Familie bei mir zuhaus ins neue Jahr hinein. Anscheinend wollte der Frühling auch mal Silvester feiern, wenn ich so aus dem Fenster schau. Mir solls recht sein, wenn denn irgendwann noch gscheiter Schnee kommt.
Wir hören uns nächstes Jahr! Habt alle einen tollen Start ins neue Jahr :)
[ ] ...abzunehmen, aber wirklich.
Not. Ich hatte gute Ansätze, aber dann kam eine schlechte Nachricht dazwischen und ich hab wieder alles über den Haufen geworfen. Der Plan existiert jedoch immer noch. Vielleicht im neuen Jahr?
[~] ...mein Leben etwas mehr zu organisieren.
Was den Uni-Teil meines Lebens betrifft, hab ich das dieses mal wirklich viel besser hinbekommen (bis jetzt). Auch privat lief es viel besser. Dennoch hab ich immer noch das Gefühl, dass es noch nicht ganz so ist, wie ich es gerne hätte. Ich kann allerdings auch nicht genau festmachen, was noch fehlt.
[~] ...mehr Zeit, um Freundschaften zu pflegen.
Grundsätzlich hatte ich dieses Jahr einfach generell weniger Zeit für Privates. Dennoch hab ich erkannt, dass ich einfach nicht der Typ bin, der jedes Wochenende bis spät bzw. früh morgens ausgehen muss. Ich hab das weitgehend abgestellt und höre wirklich auf mich, ob ich nun Lust dazu hab oder eben mal nicht. Das führt allerdings auch dazu, dass ich meine "Kern"-Freunde weniger sehe. Wobei ich mitbekomme, dass ich dennoch nicht sehr viel verpasse. Ich hab dafür versucht, die Zeit mit Unternehmungen aufzuholen, die ich wirklich machen will. Mal Essen gehen, mal einen Kaffee trinken. Mräkte besuchen oder Ausstellungen. Vor allem mit einer Freundin bin ich da sehr zusammengewachsen dieses Jahr. Trotzdem war 2011 das Jahr, in dem unser Freundeskreis, der seit der Schule relativ fix war, langsam aufbricht und sich wandelt. Da zieht mal einer weg, dort geht mal einer nicht mehr so gern fort, dann trennt sich ein Pärchen - oder eigentlich mehrere. Teilweise macht es mich traurig, anderer Seits haben wir wirklich viele Jahre so verbracht und Veränderung bringt ja auch sein Gutes mit sich.
[~] ...nicht mehr an ihn denken zu müssen.
Verrückt, dass er immer noch so in meinen Gedanken ist. Ja, ich denke an ihn, und das oft. Aber ich hab auch gelernt, dass ich nicht mehr unbedingt ihn als Person vermisse sondern das Gefühl, dass da jemand ist. Und das verbinde ich einfach nach wie vor mit ihm. Ich konnte mich auch 2011 nicht wirklich öffnen für etwas anderes festeres. Die Möglichkeit hätte wahrscheinlich ein paar mal bestanden. Ich bin mir nicht sicher. Ich verschließe mich einfach weiter und obwohl ich mir dessen bewusst bin, kann ich es irgendwie nicht ändern.
[x] ...meinen Bachelor endlich zu machen.
Mit einem Semester Überzug, aber dennoch eigentlich ganz schnell. Der Bachelor ist mein und damit ein Abschitt des Studiums erledigt. Erleichterung und Antriebslosigkeit war die Folge.
[x] ...mit dem Master zu beginnen.
Ich hab den Master begonnen, weil ich nunmal schon so weit bin im Studium. Es freut mich aber nicht mehr wirklich. Ich werds durchziehen, es ist mehr als hart, vor allem dieses und das nächste Semester. Neue Freunde gewonnen. Alte Freunde wieder getroffen. Viel gelernt. Viel geflucht. Verzweiflung und Tränen. Das Studium macht mich fertig bzw. eigentlich die Uni an sich, nicht der Inhalt des Stiums. Ich will dort weg und kann das Ende des Masters kaum erwarten.
[ ] ...Urlaub im Ausland.
Leider nein. Das Geld hat gefehlt. Ein geplanter Kroatienurlaub ist ins Wasser gefallen. Der soll aber 2012 nachgeholt werden. Dann schon mit Nichte oder Neffe :)
[~] ...einen Städteurlaub zu machen.
Ich durfte ein paar Tage Urlaub im Nationalpark Hohe Tauern verbringen. War kein Städteurlaub an sich, aber eine Stadt haben wir auch besichtigt. Es war wunderschön, anstrengend und entspannend. Und lustig. Und ich bin Mitte September doch noch ein bisschen braun geworden.
[ ] ...das Meer wieder zu sehen.
Auch nicht, siehe oben :)
[~] ...mich glücklicher zu fühlen!
Im Nachhinein muss ich sagen, 2011 war kein schlechtes Jahr. Auch kein brilliantes, aber immerhin ganz okay. Es gab viele schöne Momente, es gab viele Momente der Verzweiflung. Vor allem was mein Studium betrifft. Wenigstens bin ich privat mittlerweile ein bisschen ausgeglichener. Ja, ich fühl mich manchmal allein. Aber wer tut das nicht? Selbst in einer Partnerschaft ist es manchmal so.
2012 wird ein tolles Jahr. Ich werde Tante und darauf freu ich mich wahnsinnig. Die Schwangerschaft meiner Schwägerin mitzubekommen ist für mich total spannend, auch wenn das viele nicht verstehen können. Für meine Eltern wird sich im neuen Jahr auch einiges auflösen, wenns klappt. Für meinen Bruder hoffe ich, dass er mehr für sich tut. Wenns meiner Familie gut geht, gehts mir auch gut.
Was ich mir für mich selbst wünsche wird bestimmt wieder in einer Wunschliste formuliert, allerdings nicht mehr heute.
Heute feier ich mit Freunden und Familie bei mir zuhaus ins neue Jahr hinein. Anscheinend wollte der Frühling auch mal Silvester feiern, wenn ich so aus dem Fenster schau. Mir solls recht sein, wenn denn irgendwann noch gscheiter Schnee kommt.
Wir hören uns nächstes Jahr! Habt alle einen tollen Start ins neue Jahr :)
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um 13:50h | 31. Dezember 2011
Weihnachtswunsch
Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freun und zu lachen,
und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen.
Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken
nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche Dir Zeit - nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.
Ich wünsche Dir Zeit - nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge Dir übrigbleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.
Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.
Ich wünsche Dir Zeit zu Dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche Dir: Zeit zu haben zum Leben!
(von Elli Michler aus "Dir zugedacht - Wunschgedichte")
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um 14:50h | 24. Dezember 2011
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